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Der erste Start

Wenn man sich entschieden hat, die Fliegerei auszuprobieren, kann es sofort losgehen!

Zunächst braucht man weder Vorkenntnisse noch Papiere. Man setzt sich einfach vorne ins Flugzeug, den Fluglehrer im Rücken, und ab geht die Post. Wenn es Spaß gemacht hat und man vor hat, die Ausbildung zum Flugzeugführer zu beginnen, ist es noch früh genug, die nötigen Papiere zu besorgen.

Die Gratulation zur A-Prüfung ist für alle Angehenden Piloten immer ein "besonderes Erlebnis". Sie vergisst so schnell niemand.

Die Ausbildung gliedert sich in vier Abschnitte, die jeweils mit einer Prüfung enden. Die Prüfungen werden mit A, B, C, und PPL (Privat Pilot License ) - Prüfung bezeichnet.

Erster Ausbildungsabschnitt A - Prüfung

 

Die Ausbildung beginnt mit dem Erlernen der elementaren Dinge des Fliegens: Starten, Landen und das Flugzeug steuern. Werden diese Grundelemente beherrscht, kommt der große Tag, der für alle Piloten ein besonderer ist - die ersten drei Alleinflüge. Der Fluglehrer bleibt am Boden und ist nur noch über Funk mit seinem Flugschüler verbunden.

Dies ist die A-Prüfung.

Fluglehrer Felix Richter mit unserem jüngsten Flugschüler Sven Büttke (14 Jahre) kurz vor dem Start. Bis zur Alleinflugreife werden in der Regel 30- 60 Starts mit dem Fluglehrer absolviert.

Zweiter Ausbildungsabschnitt B - Prüfung

Ab jetzt werden die meisten Flüge allein durchgeführt. Der Fluglehrer ist dabei jederzeit mit seinem Flugschüler über Funk in Kontakt. Die fliegerischen Fähigkeiten werden vertieft und mit der B-Prüfung bestätigt.

 

Dritter Ausbildungsabschnitt C - Prüfung

Nun lernt man das Thermikfliegen, um auch länger als 5 Minuten in der Luft zu bleiben. Jetzt erfolgt auch die Umschulung auf andere Flugzeugmuster. Mit dem ersten Flug von mehr als einer halben Stunde Dauer hat der Flugschüler auch die C-Prüfung absolviert.

Vierter Ausbildungsabschnitt

Die Ausbildung am Platz ist jetzt vollendet und es heißt viel üben, bis alle fliegerischen Anforderungen in Fleisch und Blut übergehen. Es werden nun auch die Fähigkeiten in Navigation, Orientierung und Beobachtung des Luftraumes benötigt, um künftig sicher Überland fliegen zu können.

 

 

Die praktische Flugausbildung wird von der theoretischen Ausbildung in Technik, Aerodynamik, Navigation, Luftrecht, Meteorologie und Verhalten in besonderen Fällen begleitet. Die Theorieausbildung findet meist in den Wintermonaten statt. Ebenso ist der Erwerb eines Flugfunksprechzeugnisses vorgeschrieben.

 

Die Ausbildung schließt mit der theoretischen Prüfung, einem 50-km-Überlandflug und einer praktischen Prüfung ab. Jetzt ist man stolzer Besitzer einer Privat-Piloten-Lizenz mit dem Beiblatt C (für Segelflug).

 

Wer erst einmal wissen möchte, ob der Flugsport für ihn das Richtige ist, hat die Möglichkeit an einem Schnupperlehrgang oder an einer der Fliegerfreizeiten des Aero-Club Bünde teilzunehmen, um sich dann anschließend zu entscheiden.

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